Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Seit 2008 begleiten wir Gottesdienste, heilige Messen, Hochzeiten oder Taufen. Besondere Höhepunkte sind die von uns selbst gestalteten Konzerte, in denen wir zu einer Stunde Auszeit einladen und durch Bilder, Texte und Musik zum Nachdenken anregen.

 

Für weitere Informationen schauen Sie in unsere Berichte und Termine oder kontaktieren Sie uns direkt.



Alles ist anders

Wer hätte gedacht, dass sich unser Leben so schnell und radikal verändert!

Nichts ist mehr wie es war, alle Pläne über den Haufen geworfen, alle Pläne der Zukunft noch in Frage gestellt....!

Alle Menschen, ja die ganze Welt ist betroffen von dieser Corona Pandemie!

Aber doch trifft es jeden auf unterschiedliche Art und Weise: Die einen müssen zu Hause bleiben und haben Zeit im Überfluss und die anderen sind völlig überlastet und müssen eine überlange Schicht nach der anderen leisten.......

Ängste und Nöte sind die ständigen Begleiter aller Menschen, jedoch werden mit der Zeit immer mehr wundervolle Gedanken und Erkenntnisse laut, die Menschen denken darüber nach, warum das gearade alles geschieht..... eine Chance!!!!!!????

 

Es ist schwierig, alle Gedanken nur annähernd zu formulieren - das geht bestimmt auch den meisten Menschen so!

Andrea Schwarz, eine der meist gelesenen christlichen Autorinnen, veröffentlichte in ihrem letzten Rundbrief im April 2020

einen schönen Text zu diesem Thema, aber auch zum Thema der Leidensgeschichte Jesu, an die wir besonders ab Palmsonntag denken.

Andrea Schwarz trifft mit ihren Texten immer sehr genau das Geschehen in unserem Alltag und man erkennt sich immer wieder selbst darin.  

Es ist ja schon zu einer schönen Tradition für uns geworden, alle 2 Jahre ein Konzert mit ihr zu veranstalten, und das planen wir auch in diesem Jahrl!   Geplant ist der 4. Oktober 2020 in der Olsberger Kirche - so Gott will!!

 

Unser eigenes  Konzert "Einmal Leben!", dass wir ja leider im März absagen mussten, ist auch neu geplant:

für Sonntag, den 22. November 2020 in der kath. Kirche Winterberg "St. Jakobus"  Toi, toi, toi!

 

Wir For you's wünschen Ihnen allen von Herzen Gesundheit, Durchhaltevermögen und vor allem Vertrauen

in die Zukunft und in die Liebe Gottes!


Gedanken von Andrea Schwarz

Liebe Rundbrief-Leser*innen,

nur elf Wochen liegen zwischen dem letzten Rundbrief und dieser Ausgabe – und doch hat sich in dieser Zeit die Welt verändert. Ein kleines Virus bringt vieles zum Stillstand, viele müssen zwangsweise innehalten. Andere kommen an die Grenzen ihrer Kräfte und ihres Engagements, besonders Mitarbeitende in Supermärkten und Krankenhäusern oder – wohl typisch deutsch – bei Toilettenpapierherstellern. Viele haben finanzielle Einbußen, manche stehen vor dem wirtschaftlichen Ruin. Und viele, viele machen sich Gedanken und Sorgen, haben Angst.

 

Es ist wohl noch zu früh, um schon eine vorschnelle Bilanz zu ziehen, ob und was wir aus diesen Tagen und Wochen lernen – aber jetzt schon überwältigt bin ich von den vielfältigen Formen der Kreativität und Solidarität, mit denen Menschen versuchen, Licht in das Dunkel dieser Tage zu bringen: der Trompeter der Düsseldorfer Feuerwehr, der auf der größten Drehleiter hoch über der Stadt „Freude schöne Götterfunke“ spielt, die Gruppe Silbermond, die in verschiedenen Wohnungen das Lied „Machen wir das Beste draus“ aufnimmt, Texte und Gedichte, die weitergeschickt werden, Ordensschwestern, die Schutzmasken nähen, einer, der anderen Glückssteine vor die Haustür legt und und und…

Ja, es ist eine andere Fastenzeit geworden, als wir uns das gedacht haben. Aber vielleicht auch eine Chance zur Umkehr, eine Vergewisserung, welches Potential in uns steckt, ein neuer Blick für den Nächsten.

Ja, Ostern wird stattfinden – auch ohne Kirchenchor und Hochamt. Oder wie Stephan Wahl, Priester des Bistums Trier und Leiter des Paulus-Hauses in Jerusalem in seinem letzten Rundbrief schreibt:

Das Osterhallelujah kommt nicht in Quarantäne...auch wenn wir es vielleicht etwas leiser singen werden.

 

Aber möglicherweise werden wir es dieses Jahr etwas bewusster singen… und vielleicht sogar ein wenig trotzig…

 

Euch und Ihnen allen noch ein gutes Zugehen auf Ostern hin!

Andrea

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Er geht mit

 

Jesus weiß es. Nicht nur, dass im Nachbardorf eine Eselin mit ihrem Fohlen angebunden steht, sondern auch, was ihn in Jerusalem erwarten wird. Und er geht trotzdem.

 

Er geht aus Liebe zu uns Menschen. Er weiß, im Leben der Menschen gibt es dunkle Zeiten. Es gibt Krankheit und Tod, Angst und Einsamkeit, Schmerzen und Verzweiflung. Das kann und wird uns keiner wegnehmen – und jeder, der das verspricht, lügt. Es gehört zum Leben dazu. Und weil auch Jesus uns das nicht wegnehmen kann, kommt er mitten in all das hinein und stellt sich solidarisch an unsere Seite. Er nimmt Schmerzen, Verzweiflung, Tod auf sich und trägt all unsere Kreuze mit. Die Kreuze haben dieses Jahr in der Karwoche ganz besondere Namen: Angst vor Ansteckung, Kontaktsperre, Einsamkeit, Unsicherheit, finanzieller Ruin, Besuchsverbot in Pflegeheimen und Krankenhaus. Jesus weiß es. Und er trägt all das mit uns. Er ist an unserer Seite. Er selbst steigt in das Reich des Todes hinab, um uns nahe zu sein. Um uns zu sagen: Wegnehmen kann ich Euch all das nicht – aber ich bin da. So wie es Gott den Menschen seit Jahrtausenden schon versprochen hat: Ich bin der ‚ich-bin-da‘!

 

Diese Zusage löst Jesus jetzt ein. Er geht mit in all das Dunkel und Chaos hinein. Er nimmt es auf sich, um bei uns zu sein.

 

Das allein wäre schon viel. Aber er gibt sich damit nicht zufrieden. Er geht mit und geht uns zugleich voraus. Er wird uns zeigen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern das letzte Wort hat immer die Liebe. Das letzte Wort wird das Leben haben.

 

Das aber glaub ich nur einem, der auch den Tod kennt.

 

© Andrea Schwarz

 

(erscheint zum Palmsonntag im Stammteil verschiedener Kirchenzeitungen bei der Verlagsgruppe Bistumspresse)

 


"Weltgebetstag - ein voller Erfolg!"

Am Freitag, 6. März 2020 fand der Weltgebetstag der Frauen in Bigge statt. (siehe Vorbericht weiter unten)

Die engagierten Frauen der katholischen und evangelischen Frauengemeinschaften aus Bigge und Olsberg haben durch eine sehr ansprechende Dekoration und Präsentation die Bigger Kirche farbenfroh gestaltet.

Die schönen Texte zum Thema "Steh auf und geh!", gaben den über 100  Besucherinnen mutmachende Impulse mit auf den Weg. Sie spiegelten sich auch in den landestypischen Liedern wieder, die eigens für den Weltgebetstag geschrieben wurden und die wir For you's extra für den einen Gottesdienst einstudiert haben.

Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht und Alles in Allem brachte  es uns das Leben der Menschen in Simabwe ein ganzes Stück näher.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, dann stellt sich das Land "Vanuatu" vor und wir feiern in der evangelischen Kirche Olsberg.